Hier verwenden wir soziale Trainingsmaßnahmen nach Bedarf. Dazu zählen:
Sozial-kognitives Einzeltraining für mehrfachauffällige Straftäter
Ein Trainer führt mit einem Jugendlichen über etwa ein dreiviertel Jahr ein klar strukturiertes Trainingsprogramm durch.
Das Training ist als Manual ausgearbeitet, d.h. die ersten 23 Sitzungen sind in ihren Zielen, Methoden, Beispielen und didaktischen Hinweisen ausgearbeitet. Anschließend werden 17 Sitzungen zur Anwendung und Vertiefung durchgeführt (Freies Training).
Das Training zielt auf die Förderung bestimmter „sozialkognitiver“ Fähigkeiten ab, wie z.B.”Kontrolle selektiver Wahrnehmung”, “Wahrnehmung und Kontrolle eigener Affekte”, “Perspektivenübernahme” und “moralisches Urteilsvermögen”.
Das Training ist als Alternative zu freiheitsentziehenden Sanktionen angelegt. Der Jugendliche wird stark gefordert. Es wird von ihm eine zuverlässige Teilnahme erwartet. Verweigert er sich oder kommt es zu drei unentschuldigten Fehlterminen, wird das Training abgebrochen.