Das Quart(i)erback-Konzept

Vielen Jugendlichen fehlt eine sinnvolle Freizeitgestaltung. Stattdessen formen sich Cliquen, die ihre Zeit an verschiedenen informellen Treffpunkten tot schlagen. Dabei spielt immer häufiger auch Gewalt, Vandalismus und der Konsum von Drogen eine größere Rolle.

Das Quart(i)erback-Konzept ist genau auf diese spezielle Ausgangssituation zugeschnitten. Mit bedarfsorientierten Angeboten werden die Jugendlichen angesprochen, um ihr Interesse so auf eine sinnvollere Möglichkeit der Freizeitgestaltung zu lenken.

Die Umsetzung des Konzeptes auf der Straße erfolgt durch die Figuren des Quarterbacks und Genschbacks.

Beide sind: Bedarfsermittler, Aufsucher, Aktionsanbieter, Ansprechpartner und Vermittler, wobei der Genschback einen besonderen Fokus auf Jugendliche mit Migrationshintergrund setzt.

Die Akteure des Quartierteams treten dabei nicht mit erhobenem Zeigefinger auf, sondern suchen nach individuellem Zugang in Art und Weise und Sprache.


Die Ziele sind:

  • Förderung junger Menschen
  • Abbau von Benachteiligungen
  • Entschärfung der Konfliktlage zwischen informellen Jugendcliquen und anderen Bevölkerungsgruppen
  • Entwicklung bedarfsgerechter Maßnahmen

Der Quarterback

Peter Blaschke
Pädag. Mitarbeiter, Streetworker, Deeskalationstrainer, P.A.R.T.-Trainer

Zum Quarterback

” ‘Nimm dich meiner an und lass mich zufrieden’ (Zitat eines Jugendlichen) – jedes Kind, jeder Jugendliche zählt! Sie sind Teil unserer Gesellschaft und wir tragen Verantwortung dafür.”

Der Genschback

Peter Blazsovszky
Streetworker

Zum Genschback

“Es ist keine Kunst, ein ehrlicher Mensch zu sein, wenn man täglich Suppe zum Löffeln hat
(frei nach H. Böll)”