Author Archives: Huu Tri Nguyen
Faktor Kick
Vor den Sommerferien 2023 startete Faktor Ruhr das neue Angebot „Faktor Kick“. Geleitet von Noah und David, entstand dieses Projekt aufgrund des Bedarfs vieler Kinder und Jugendlicher, die regelmäßig auf dem Werner-Steinem-Platz Fußball spielten.
„Faktor Kick“ bot ihnen die Möglichkeit, statt auf der Straße auf einem sicheren Fußballplatz zu spielen. 2023 wurde das Angebot erstmals auf dem Bolzplatz an der Ruhrstraße durchgeführt.
Nach den Sommerferien entwickelte sich „Faktor Kick“ aufgrund des Erfolgs und der anhaltenden Nachfrage zu einem festen, regelmäßigen Programm. So konnten die Kinder und Jugendlichen der Innenstadt von der Straße geholt und in eine strukturierte Umgebung für ihre Fußballaktivitäten gebracht werden.
Da das Projekt im Freien stattfand, ging es im Oktober witterungsbedingt in die Winterpause. Seit dem 09.Mai 2024 ist „Faktor Kick“ wieder am Start und zwar auf dem Bolzplatz gegenüber des Rathauses an der Hastingsallee stattfinden.

Ansprechpartner
Huu-Tri NguyenFachkraft Faktor Ruhr Mobil: 0163-7330134 Instagram: @faktorruhr E-Mail: faktor-ruhr[at]schwerter-netz.de |
Schwerter Zahnärzte Helfen e.V. – Spendenübergabe
Digitalisierung als neue Herausforderung für die Arbeit mit gefährdeten Jugendlichen – Zahnärzte fördern das VSI-Brücke-Projekt mit 2.500,00 €

(v.l.) Daniela Greef (Schwerter Zahnärzte helfen), Alexandra Schmalenbach (VSI), Dr. Matthias Mertens (Schwerter Zahnärzte helfen), Ulrich Groth (VSI), Peter Frenz (VSI) Quelle: VSI
Aktuelle Entwicklungen und Bedarfslagen im Blick haben und zielgerichtet passende Angebote entwickeln – dieser Herausforderung stellt sich das Brücke-Projekt beim VSI seit Jahren. Mit der zunehmenden Digitalisierung der Lebenswelten Jugendlicher kam nun ein ganz neuer Tätigkeitsschwerpunkt hinzu. Es wurden pädagogische Angebote entwickelt, um auch die Schattenseiten dieser Entwicklung nicht aus dem Blick zu verlieren. Ein gutes Beispiel dafür ist der neu entwickelte und nun regelmäßig angebotene Soziale Trainingskurs „#[Tat]phone – denken statt senden“ für Jugendliche, die leichtfertig kinderpornografisches Material in Chatgruppen verschickt haben. Der Verein Schwerter Zahnärzte Helfen e.V. hat sich entschlossen, diese Bemühungen zu honorieren und die Aktivitäten des Vereins in diesem Bereich mit 2.500,00 € zu fördern und abzusichern. Dr. Matthias Mertens vom Vorstand: „Mit dem gespendeten Zahngold unserer Patienten wollen wir Gutes tun. Das Brücke-Projekt ist mit seiner Arbeit am Puls der Zeit, davon konnten wir uns schon mehrfach überzeugen. Beim VSI wird engagiert gearbeitet und oft mehr als das absolut Notwendige getan. Daniela Greef vom Verein ergänzt: „Uns gefällt, dass man beim Thema Digitalisierung genauer hinschaut und sich auch der problematischen Aspekte annimmt. Wenn wir einen Beitrag leisten können, dass dies auch weiterhin möglich ist, machen wir das gerne!“ Beim VSI ist man angesichts dieser Unterstützung hoch erfreut. „Durch die Zuwendung können wir die Arbeit wieder etwas entspannter angehen. Es fällt uns Jahr für Jahr schwerer, die erforderlichen finanziellen Mittel aufzubringen. Da hilft die Unterstützung der Zahnärzte enorm“, macht VSI-Geschäftsführer Ulrich Groth deutlich.
„Der Dank gebührt in erster Linie unseren Patienten“, macht Dr. Matthias Mertens abschließend nochmals deutlich, „deren Zahngoldspenden machen die Unterstützung letztlich überhaupt erst möglich.“
Doppeljubiläum beim VSI
Frenz und Blaschke seit 25 Jahren im Dienst

Auch wenn sie in der Ankündigung als die „Blues-Brothers“ dargestellt wurden; sie sind tatsächlich nicht miteinander verwandt und schon gar nicht Brüder, haben aber sehr viel gemeinsam, nicht nur den Vornamen. Da auch ihre Dienstjahre identisch sind, hatte der Verein für Soziale Integrationshilfen (VSI) zum Doppeljubiläum von Peter Frenz und Peter Blaschke ins Gemeindezentrum St. Viktor eingeladen. Wegen der Baustellen führte nur ein schmaler Gang zum Ziel, aber rund 90 Gäste hatten diesen Weg gefunden. Es war eine eindrucks- und stimmungsvolle Feierstunde mit vielen persönlichen Beiträgen. Pfarrer i. R. Dr. Klaus Johanning, selbst beim VSI ehrenamtlich engagiert, hob das Eintreten für eine eher am Rand stehende Zielgruppe hervor und segnete die Jubilare. Amtsgerichtsdirektor Ansgar Heithoff lobte vor allem die erfolgreiche Netzwerkarbeit.
Peter Frenz nahm seine Tätigkeit im Januar 1999 im Brücke-Projekt auf und begleitet gemeinsam mit seiner Kollegin Alexandra Schmalenbach straffällig gewordene Jugendliche im Rahmen gerichtlicher Auflagen. Als zertifizierter Konfliktberater ist es ihm ein besonderes Anliegen, den „Täter-Opfer-Ausgleich“ als wirkungsvolle Maßnahme in Strafverfahren zur Geltung zu bringen. „Ihm gelingt ein stets respektvoller Zugang und geduldiger Umgang mit oftmals schwierigen jungen Menschen, und er schafft ein kooperatives Miteinander von Berufsgruppen, die sonst nicht eng zusammenarbeiten“, schwärmt Andrea Hosang, Vorsitzende des VSI.
Fast genauso lange beim VSI und ebenfalls gut vernetzt ist Peter Blaschke, der im April 1999 in der ambulanten Erziehungshilfe begann, bevor 2007 der Startschuss für den „Quarterback“ fiel. „Diese Rolle war ihm „auf den Leibe geschrieben“, sich um Jugendcliquen und Szenen kümmern, die an unterschiedlichen Treffpunkten auffällig werden“, so Hosang. „Er hat unzählige Ideen, wie man Probleme angehen sollte, welche Projekte jeweils angesagt sein könnten und bringt sich selbst stets kreativ und kompetent mit ein“, bringt Ulrich Groth, Stellvertretender Vorsitzender, die Fähigkeiten auf den Punkt.
„Ich fasse es mal in einem Satz zusammen: Wir als VSI haben mit Peter Frenz und Peter Blaschke zwei wunderbare Menschen in unseren Reihen, die sehr viel für die Kinder und Jugendlichen in unserer Stadt getan haben und die auch zukünftig für deren Interessen eintreten, danke“, so die Vorsitzende.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch gelungene Beiträge aus dem Kollegenkreis, wie ein Gedicht, in dem die Bürogewohnheiten der Jubilare aus der Perspektive einer Reinigungskraft „auf die Schippe“ genommen wurden, und einem selbst getexteten Musikstück.
Spendenübergabe Benefizkonzert für Faktor Ruhr
🌟 Faktor Ruhr sagt Danke! 😊 WOW, was für eine unfassbar tolle Summe, die beim Benefizkonzert in der St. Johannis Kirche zustande gekommen ist.

DANKE an all die großzügigen Spender:innen, die uns unterstützt haben. Wir sind immer noch sehr sprachlos! 🙏 Ein besonderer Dank geht an Stefan Bauer und Freund:innen, Marcus Schröer [MS Events Schwerte], Verlin Panzlaff [VP Medienproduktion], FAST WATER MUSIC, Café Note Ergste und EV. Kirche Ergste, die diesen tollen musikalischen Abend organisiert und veranstaltet haben. 🎶🌟
Ansprechpartner
Huu-Tri NguyenFachkraft Faktor Ruhr Mobil: 0163-7330134 Instagram: @faktorruhr E-Mail: faktor-ruhr[at]schwerter-netz.de |
Benefizkonzert für Faktor Ruhr
++++++++++++++BIG NEWS+++++++++++++

🎉 Wir haben aufregende Neuigkeiten! Am 14.01.2024 veranstalten Stefan Bauer und Freund*innen ein Benefizkonzert für Faktor Ruhr.
🎶 Kommt vorbei und genießt großartige LIVE-Musik!
📅 Wann: 14.01.2024 um 18:30 Uhr
📍 Wo: St. Johannis-Kirche Schwerte Ergste
ℹ️ Weitere Infos: www.benefiz-schwerte.de
Wir möchten uns JETZT schon herzlich bei @stefanbauermusik und seinen Freund*innen bedanken, die dieses Benefizkonzert für Faktor Ruhr organisieren. Ein besonderer Dank geht an alle, die beim Konzert spenden werden. ❤️
#Benefizkonzert #FaktorRuhr #MusikFürDenGutenZweck
Ansprechpartner
Huu-Tri NguyenFachkraft Faktor Ruhr Mobil: 0163-7330134 Instagram: @faktorruhr E-Mail: faktor-ruhr[at]schwerter-netz.de |
„#[TAT]phone- denken statt senden“ soll Jugendliche sensibilisieren
Smartphones und Messengerdienste prägen mittlerweile einen Großteil des Alltags von Kindern und Jugendlichen. Neben vielen Chancen und Annehmlichkeiten birgt die tägliche Nutzung der sozialen Medien jedoch auch Risiken und Gefahren, deren sich insbesondere junge Menschen allzu oft nicht bewusst sind bzw. auf die sie nicht ausreichend vorbereitet sind. Einem besonderen Phänomen haben sich nun die Brücke-Projekte des VSI e.V. aus Schwerte und Iserlohn (Knackpunkt e.V.) angenommen, die sich mit ambulanten Maßnahmen um straffällige junge Menschen kümmern.
Wie nämlich aus der letzten Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) für das zurückliegende Jahr hervor geht, gibt es erneut einen deutlichen Anstieg bei der Zahl jugendlicher Tatverdächtiger im Deliktbereich „Verbreitung, Erwerb, Besitz und Herstellung kinderpornographischer Schriften“ nach § 184b StGB.Wurden hier für 2020 für die gesamte Bundesrepublik noch 9.000 Tatverdächtige unter 21 Jahren beider Geschlechter bei den vollendeten Fällen gezählt, so waren es 2022 insgesamt 18.048 Jungen und Mädchen unter 21 Jahren und somit eine Verdopplung (siehe Bundekriminalamt, PKS 2020 & 2022). In dem überwiegenden Teil der Vorfälle geschieht die Verbreitung dabei nicht aufgrund einer pädosexuellen Motivlage. Vielmehr ist festzustellen, dass in einer Vielzahl von Fällen Kinder und Jugendliche entsprechende Videos, Bilder, Memes oder Sticker an Kontakte oder in Gruppenchats hochladen oder weiterleiten, ohne sich scheinbar Gedanken über den kinder-/jugendpornografischen Inhalt dieser Dateien zu machen.
Nach Anfragen der Jugendgerichtshilfen im Kreis Unna und im Märkischen Kreis, wie man dieser Problemlage angemessen begegnen kann, haben 2021 bereits die beiden Brücke-Projekte dieser Regionen ein Konzept für einen Sozialen Trainingskurs entwickelt, der auf diese Zielgruppe passgenau zugeschnitten ist. Die Teilnehmenden werden dabei von Staatsanwaltschaft oder Gericht im Rahmen einer Auflage oder Weisung zugewiesen.

Im Kern handelt es sich dabei um ein Medienkompetenztraining, dass aus individuellen Vor- und Nachgesprächen und drei Abendveranstaltungen in der Gruppe besteht. „Ziel des Kurses ist die kritische Auseinandersetzung mit der eigenen problematischen und strafbaren Mediennutzung in der Vergangenheit und eine Sensibilisierung für eine verantwortliche und „sicherere“ Handhabung digitaler Medien in der Zukunft“, erläutert Peter Frenz, pädagogische Fachkraft beim VSI.
„Ein adäquater Umgang mit den heutigen technischen Möglichkeiten und ein Bewusstsein für die Nutzung digitaler Kommunikationsmittel auf dem Weg ins Erwachsenwerden, ist Grundstein unseres Konzeptes“, ergänzt seine Kollegin, Alexandra Schmalenbach
Hannah Neuhaus vom Knackpunkt Iserlohn betont, dass „es hierbei nicht um Verbote geht, sondern um eine kritische Auseinandersetzung mit dem persönlichen Medienverhalten und der Achtung der Rechte anderer – auch und besonders im Internet/Netz“.

Mittlerweile gehört der Kurs unter dem Titel „#[Tat]phone – denken statt senden“ zum festen Portfolie der Angebote beider Fachstellen. Einen ersten Durchlauf gab es Ende 2022 in Schwerte mit 6 Teilnehmenden aus der Ruhrstadt und dem Märkischen Kreis. Ein zweiter Kurs folgte im Frühjahr 2023 und konnte Mitte Mai – erneut mit 6 jungen Menschen – erfolgreich abgeschlossen werden. Für November dieses Jahres wird gerade der dritte Kurs vorbereitet. Die Erfahrungen mit dem Kurs sind bislang durchweg positiv. Stefanie Behr vom Knackpunkt dazu: „Wir freuen uns, mit dem Medienkompetenztraining offenbar ein passgenaues Angebot für diese spezielle Zielgruppe und Problematik entwickelt zu haben und sind gespannt auf den Herbstkurs.“
@faktorruhr
Faktor Ruhr hat auf Instagram ein Profil! Folge uns auf Instagram, um immer auf dem neuesten Stand zu bleiben. Entdecke unsere aktuellen Workshops, Projekte und Aktionen und erhalte spannende Einblicke von Faktor Ruhr. Wir halten dich über alle wichtigen Aktionen, Workshops und Projekte auf dem Laufenden und freuen uns darauf, dich in unserer Instagram-Community zu treffen! Verpasse keine Updates mehr und schau bei uns vorbeit
http://www.instgram.com/faktorruhr
@faktorruhr.

Ansprechpartner
Huu-Tri NguyenFachkraft Faktor Ruhr Mobil: 0163-7330134 Instagram: @faktorruhr E-Mail: faktor-ruhr[at]schwerter-netz.de |
Graffiti-Kunst hautnah: Schwerte’s legale StreetArt-Spots
In Schwerte gibt es eine ganze Reihe von Orten, an denen junge Graffiti-Künstler:innen ihre Kunstwerke legal zur Schau stellen können. An verschiedenen Standorten in der Stadt wurden spezielle Flächen geschaffen, um ihnen die Möglichkeit zu geben, ihre Kreativität auszuleben, ohne gegen Gesetze zu verstoßen.
Hier sind einige der Spots in Schwerte, die du entdecken kannst:
Lagerhalle (Güterhalle) – Margot Röttger-Rath (Hinterm ALDI)
Spielplatz Ruhrstraße – Polizeiwache Momentan ist die Graffitiwand nicht da!
Der „Neue“ bei Faktor Ruhr

Moin, mein Name ist Huu-Tri Nguyen. Ich bin 32 Jahre alt und komme ursprünglich aus Oldenburg. Zuletzt war ich in Münster u.a. in der Kinder- und Jugendarbeit tätig. Seit dem 01. August 2022 bin ich jetzt die neue Fachkraft für den Bereich Faktor-Ruhr beim VSI- Schwerte. Ich freue mich sehr auf die Aufgabe – insbesondere auch darauf, für und mit Kindern, Jugendliche und jungen Erwachsenen attraktive Projekte und Angebote in Schwerte zu gestalten. Dafür werde ich auch immer wieder in der Stadt unterwegs sein, um an typischen Treffpunkten mit Euch in Kontakt zu kommen.
Wir sehen uns!
“Extrazeit” Lernlücken mit Spaß schließen
In der ersten Woche der Sommerferien wurde Schülern der Gesamtschule Gänsewinkel in Schwerte die Möglichkeit angeboten, entstandene Lernlücken zu schließen. Das könnte zunächst langweilig klingen, war es aber nicht! Das Ferienprogramm der Gesamtschule in Kooperation mit dem VSI Schwerte e.V. beinhaltete neben spannenden Lerneinheiten auch tolle Spiel- und Spaßangebote . Die Kinder probierten sich an der Spraydose aus, übten diszipliniert Taekwondo Tritte oder lernten bei unserem tanzwütigen Faktor Ruhr Mitarbeiter Jens Hauck coole Tanzschritte. Die „Extrazeit“ wurde mit einer Vorführung der Tanz AG, Fußballspielen in der Streetsocceranlage „Faktor Ruhr Arena“ und einem Hotdog – Snack erfolgreich beendet.

Huu-Tri Nguyen